» Was ist Sonnenenergie:
Stellen Sie sich einen Gartenschlauch vor, der während eines heißen Sommertages in der Sonne liegt oder eine Hauswand, die den ganzen Tag von der Sonne bestrahlt wird. Wenn Sie nach einiger Zeit den Hahn öffnen und die Hand unter den Wasserstrahl halten, spüren Sie, dass das Wasser warm ist. Und wenn Sie noch spät am Abend die Hand an die Hauswand halten, spüren Sie immer noch die Wärme des Tages.
Dies sind nur zwei simple Beispiele dafür, wo man die Solar-Energie im Alltag antrifft.
Weiter kann man die Sonne als kostenlosen Energielieferanten nutzen um Strom zu erzeugen. Dieses Verfahren, resp. diese Art Strom zu erzeugen nennt man Photovoltaik und erfreut sich immer größerer Beliebtheit.
Photovoltaik
Photovoltaik
(auch kurz PV genannt) ist die direkte Umwandlung von Licht in einer Solarzelle
in elektrische Energie. Dies geschieht aufgrund des physikalischen Photoeffekts
völlig bewegungs-, geräusch- und emissionsfrei. Der physikalische Effekt, der
der Photovoltaik zugrunde liegt, wurde bereits 1839 vom Physiker Becquerel
entdeckt. Bis zur Erfindung des Transistors 1949 schenkte man den beobachteten
Effekten keine weitere Beachtung. Erst im Zeitalter der Halbleitertechnik Anfang
der 1950er Jahre wurde die Idee von Becquerel wieder aufgegriffen und im Jahre
1954 die erste Solarzelle in den USA aus kristallinem Silizium entwickelt.
Aber erst die Ölkrise 1973 brachte die Endlichkeit fossiler Ressourcen entgültig in das Blickfeld der Gesellschaft und führte zu verstärkten Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Photovoltaik.
Seither sind
viele technische Fortschritte gemacht worden und die Effizienz der
Photovoltaik-Technik wurde dermaßen gesteigert, dass sie nun bei jedem zu Hause
vorteilhaft eingesetzt werden kann.